Ich spüre deine Liebe nicht mehr – Liebesmangel in der Partnerschaft

Einsamkeit trotz Partnerschaft?

Einsamkeit trotz Partnerschaft schwarzes HerzWir sind umgeben von Millionen Menschen und doch fühlen wir uns manchmal verdammt einsam. Während man Single ist, meint man dieses Gefühl würde sich spätestens dann, wenn man den richtigen Partner gefunden hat, verflüchtigen. Aber wie viele wissen, sieht die Realität oft anders aus. Auch Menschen, die eine Partnerschaft haben oder umgeben von ihrer Familie sind, kennen den Schmerz und die Leere, diesich durch einen Liebesmangel ergeben.

„Wo ist dieser Mensch, der mir einst so nahe war, hin verschwunden,“ fragt man sich während man den Partner, der scheinbar nichts von unserer inneren Last mitbekommt, wehmütig betrachtet. Wenn die Nähe zu einer geliebten Person im Laufe der Zeit verloren geht, kann das sehr belastend sein und unser Vertrauen sowie auch unseren Selbstwert stark beeinträchtigen. Im heutigen Beitrag möchte ich aufzeigen wie es zu einem Liebesmangel kommt und was wir tun können, um diesen zu beheben.

Wieso man sich auch in Partnerschaft einsam fühlen kann

1. Unachtsamkeit 

Wenn Dinge eine gewisse Zeit Bestandteil unseres Lebens sind, nehmen wir sie für selbstverständlich. Zum Beispiel: Während wir den Partner anfangs noch für seinen Fleiß im Sport oder Beruf lobten, sagen wir nach einiger Zeit nichts mehr dazu. Während der Liebste uns anfangs noch oft Komplimente machte, kommentiert er das neue Kleid oder den hippen Lippenstift nach einiger Zeit kaum noch. Ebenso verhält es sich bei Dingen, die wir für den anderen oder das gemeinsame Leben tun. Das Engagement lässt nach. Auch spontane Liebesgeständnisse werden immer seltener.

Kurzum: Wir nehmen einander mehr und mehr für selbstverständlich.

Durch das Abnehmen der Achtsamkeit des Partners, fühlen wir uns bedeutungsloser, manchmal sogar überflüssig, nicht mehr schön oder liebenswert genug. Unser natürliches Bedürfnis nach Anerkennung wird nicht mehr gestillt. Oft übersehen wir dabei, dass auch wir selbst damit aufgehört haben den Partner wertzuschätzen. Umso weniger Energie und Achtsamkeit man investiert, desto weniger kommt in der Regel zurück und schon ist er da – der Liebesmangel in der Partnerschaft.

Diesem Teufelskreis kann man einen Strich durch die Rechnung machen, in dem man dem Partner wieder die Aufmerksamkeit schenkt, die man sich selbst wünscht. In der Regel führt das sehr rasch dazu, dass der Partner sich bewusst, manchmal auch unbewusst wieder mehr Mühe gibt.

2. Die Worte werden weniger

Die Unachtsamkeit bringt meist auch einen zweiten Risikofaktor mit sich. Der Austausch in der Partnerschaft wird weniger. Nach einiger Zeit bespricht man nur noch das Nötigste. Was kochen wir heute? Gehst du einkaufen? Soll ich die Kinder in die Schule bringen? Usw.

Partnerschaft ohne Gespräche - ein Paar geht spazierenWenn die Worte verstummen, wir aufhören den anderen interessiert nach seiner Meinung, seinen Gedanken im Beruf, seinen Gefühlen in Bezug auf die gemeinsame Zukunft oder seinen Träumen zu fragen, signalisieren wir ihm dadurch – du bist nicht mehr interessant für mich. Umgekehrt verhält es sich natürlich genauso.

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Das lässt den Selbstwert in den Keller sinken und den Liebesmangel aufflammen, denn wie bereits erwähnt, braucht jeder von uns Anerkennung, um glücklich zu sein. Wieviel wir davon benötigen, hängt meist von unserem Selbstwertgefühl ab. Je stärker dieses ausgeprägt ist, desto weniger Anerkennung fordern wir von unserem Mitmenschen ein (Mehr dazu). Aber auch ein sehr selbstbewusster Mensch braucht die Aufmerksamkeit seines Partners um wahrliches Liebesglück zu verspüren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der die Wichtigkeit von tiefgründigen Gesprächen aufzeigt, ist das Vertrauen. Wir Menschen bauen immer dann, wenn wir selbst reden und uns ein anderer zuhört am meisten Vertrauen auf. Indem der Partner uns aufmerksam lauscht, stärkt sich also unsere Verbindung zu ihm mit dem Zusatzeffekt, dass wir uns von ihm verstanden und angenommen fühlen.

Kurzum: Schweigen ist Plastik. Reden ist Gold!

 3. Verschiedene Sprachen führen zu einem Liebesmangel

Wenn der Liebesmangel bereits offensichtlich ist und bereits in der Partnerschaft diskutiert wurde, so geschieht es oft, dass sich beide Partner wieder Mühe geben. Leider kommen diese Mühen sehr oft nicht beim anderen an und der Liebesmangel bleibt weiterhin bestehen. Wie kann das sein?

Wir alle sprechen verschiedene Liebessprachen. Der eine zeigt seiner Liebsten zum Beispiel mit Taten, was ihm an ihr liegt. Er geht einkaufen, renoviert den Keller, stellt das Pool auf etc. Der andere drückt seine Liebe mit Zärtlichkeiten wie Streicheleinheiten, Küssen, Sex oder Umarmungen aus. Beide bemühen sich gleichermaßen und verstehen nicht, warum der andere noch immer unzufrieden ist. Klar Sache! Typ A spricht die Liebessprache Hilfsbereitschaft und Typ B zeigt seine Zuneigung in Form von Zärtlichkeiten.

Eine Partnerschaft mit Mann und Frau, der die Liebe fehltFakt ist, jeder zeigt seine Liebe auf andere Weise. Ein große Rolle dabei spielt unsere Kindheit. Je nachdem in welcher Form wir als Kind Liebe erfahren haben, geben wir sie weiter. Neben den bereits erwähnten Liebessprachen gibt es auch noch die Sprache der Geschenke, der innigen Gespräche und der zweisamen Erlebnisse. Mehr dazu findest du auch hier.

Wie können wir den Liebesmangel auflösen?

Sich der obigen Quellen bewusst zu werden, ist ein wesentlicher Schritt. Anhand dieser Faktoren kann man gemeinsam mit dem Partner, aber auch mit sich selbst daran arbeiten die Liebe wieder aufflammen zu lassen.

4 konkrete Tipps um den Liebesmangel zu beheben

  • Unabhängig von der Partnerschaft empfiehlt es sich an seinem Selbstwert zu arbeiten und dadurch auch die Selbstliebe zu steigern. Denn, wenn wir uns selbst nicht lieben können, ist das in etwa so, als hätte unser Liebestank ein Leck. Der Partner füllt dann seine Liebe in das Gefäß und wir spüren dennoch nichts davon, weil sie durch das Leck sofort wieder austritt.
  • Nimm dir die Zeit, um dir darüber im Klaren zu werden, was in deiner Beziehung nicht selbstverständlich bist. Mach dir all die Dinge, die dein Partner für dich und eure Beziehung tut, bewusst. Im Alltag und vor allen in langjährigen Partnerschaften übersieht man vieles. Schreib alles auf, was du an deinem Partner und dem gemeinsamen Leben magst und schätzt und mach so der Selbstverständlichkeit einen Strich durch die Rechnung. Wenn du magst kannst du ihm deine Notizen auch in Form eines Briefes aushändigen.
  • Sprich mit deinem Partner! Schafft euch gemeinsame Auszeiten, die ihr bewusst dafür nutzt miteinander zu plaudern. Wenn dir etwas am Herzen liegt, nimmst du deine Themen zu diesen Terminen mit. Dinge, die man im Alltag zwischendurch anspricht, kommen neben all den anderen To-Dos, die jeder von uns im Kopf hat, leider häufig nicht wie gewünscht beim anderen an. Gebt euch Zeit und Raum zum Reden!
  • Lerne deine eigene Liebessprache und die deines Partners kennen. Versuch deinem Partner in seiner Liebessprache deine Zuneigung zu zeigen und bitte ihn umgekehrt zu versuchen, auch deine Liebessprache zu erlernen. Mehr dazu findest du Hier.

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