5 Comments

  1. Susanna Scherer

    Guter Ansatz zur Anfangreflexion von prägenden Lebensinhalten. Hoffe nur, dass keiner sich Vorwürfe macht, wenn er allein mit dieser Methode nicht einfach 8-spurige neuronale Datenautobahnen, die über Jahrzehnte durch tägliche Gewohnheiten tief eingeprägt wurden, verkleinern kann.

    Manchmal ist so ein „ich bin frei“-Lächeln, das mit solchen einfachen Coaching-Methoden erreichbar ist, nur eine äußere Hülle, die in relevanten Situationen schnell in sich zusammen fällt. Zurück bleiben dann manchmal Hilflosigkeit und Selbstvorwürfe. Allen, denen es so ergehen mag, möchte ich sagen: Das ist völlig normal. So ein Prozess braucht viel Geduld. Zumal viele prägende Zusammenhänge nichtmal so leicht bewusst werden, wie im obigen Beispiel. Zudem: Klara wurde für ihre Schnelligkeit und Leistungsbereitschaft sowohl im Job als auch privat sicher oft brlohnt. Diese aktuellen Verstärker loszulassen ist nochmal Extraarbeit… in diesem Sinne, locker nehmen. Wir können uns auch ein bisschen „Wurzelhaftes“, das uns heute nicht immer gut tut verständnisvoll verzeihen. Wichtig ist erstmal das Bewusstsein zu stärken. Dafür eignet sich das Beschriebene sicher super.

    Veränderung aber braucht Zeit, manchmal sogar viel Zeit und verläuft oft wackelig. Vor allem, wenn sie anhalten soll.

    • Melanie

      Liebe Susanne!
      Vielen Dank für dein wertvolles Kommentar. Ja, Veränderung – gerade wenn sie mit den Lösen langjährig eingeprägter Glaubenssätze einhergeht, braucht liebevolle Geduld und Zeit.
      alles Liebe, Melanie

  2. Regina

    Liebe Melanie

    Du gibst mir mit Deinen Beiträgen immer wieder echte Lebenshilfe und Unterstützung in der Persönlichkeitsarbeit. Hab ganz herzlichen und aufrichtigen Dank dafür!
    Liebe Grüsse
    Regina

  3. Anke Brune

    Liebe Melanie,

    ich lese deinen Blog jetzt seit einiger Zeit und finde alles sehr interessant.
    In diesem Fall sehe ich es ähnlich wie Susanne. Zu dem Thema habe ich auch schon viel gelesen. Auch von Robert Betz, dessen Bücher ich gerne lese. Mein Problem ist nur das ich mich nicht an viel erinnere. Wenn es z.B. um Fragen geht wie die Beziehung zu den Eltern und die Schule u.s.w. Ich weiß nicht mehr ob da was passiert ist was mich besonders geprägt hat. Daher glaube ich das so eine Aufarbeitung manchmal schwierig ist. Jedenfalls für mich. Aber trotz alledem versuche ich aufmerksam und bewusst mit mir umzugehen. Lieben Dank bisher und viele Grüße Anke

    • Melanie

      Liebe Anke!
      Niemals können wir uns an alle prägenden Verletzungen erinnern. Es gibt aber glücklichweise Experten, die uns dabei helfen können. Außerdem gibt es auch Methoden bei denen das Bewusstsein darüber nicht zwingend nötig ist. Schau dir zum Beispiel meinen Blogbeitrag zum Thema EFT an. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich.
      Alles Liebe Melanie

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