10 Comments

  1. Frank

    Liebe Melanie,

    Gut geschrieben, nur bei den meisten Menschen sitzt die Prägung so tief, dass es gar nicht so einfach ist für sie da wieder raus zu kommen. Nicht wenn sie schon über Jahrzehnte innig ist. Das geht nur mit einem wirklich guten Lehrer, Geduld und viel Übung. Das ist für viele Harte Arbeit. Da dran zu bleiben fällt vielen sehr Schwer. Die Menschen sind ja noch nicht mal im Stande sich Gesund zu ernähren und Prävention zu betreiben.
    Irgendwie ist die Welt völlig verrückt, auf der einen Seite versucht man einige Menschen zum um Programmieren und auf der anderen Seite werden in den Kitas die Kleinen immer noch mit der Falschen Programmierung geprägt. Was glaubt man, wird aus denen später mal? Wir müssen gleichzeitig bei den Kindern anfangen, sie richtig groß zu machen.
    Kennst du den Kita Bericht von rbb TV? über Kindes Erziehung. Da sind die Eltern gefragt und in der Pflicht. Was machen viele, sie geben die Kinder ab, fahren arbeiten und überlassen teilweise anderen die Erziehung. Macht das Sinn?

    Liebe Grüße
    Frank

  2. Dorena

    Ja,etwas ändern,ist schwer, wenn gewisse Dinge sich so eingefahren haben.
    Und….der Verstand weiss oftmals, dass es mit den negativen Gedanken ums eigene Selbstbild Selbstbetrug ist. Zum Beispiel weiß ich, dass ich was wichtiges tue, wenn ich Männe – sehr gern und aus Liebe – seit über 30Jahren treu versorge wegen seiner Schwerbehinderung. Dennoch ,weil ich keinem Beruf nachgehen konnte wegen fehlender Kraft, habe ich das Gefühl, nicht zu genügen. Ich kriege scheinbar auch das meistens nonverbale Signal von der Umwelt, irgendwas stimmt mit dir nicht,da fehlt was.
    Und so ist halt mein Freundeskreis klein und meine Verwandtschaft signalisiert auch, puh,seid ihr anstrengend. Also ziehen wir uns zurück und beschränken uns weitgehend auf telefonische Kontakte. So ist das.
    Eigentlich träumte ich ja mal davon, dass alles ungefähr gleich wichtig ist : ich,du, wir.
    Inzwischen wird ich und du immer wichtiger. Das andere ist mir oft zuviel.
    Schade.

    • Melanie

      Liebe Dorena!
      Danke für deine Erfahrung und deine inspirierenden Gedanken.
      Ich wünsche dir alles Liebe auf deinem Weg.
      Von Herzen Melanie

      • Renée

        Liebe Melanie
        Wunderschön geschrieben.Ich habe einige Lebenszeit damit verbracht,gefangen zu sein.Ich hab in der schweren Zeit mal ein tollen Satz gelesen“zu gehen braucht mehr Kraft“.Davor haben viele Menschen auch Angst.Das ist auch nachvollziehbar.
        Ich bin seid 20 Jahren verdammt stolz auf mich und sage es war meine Lehrzeit um noch kraftvoller auszubrechen.Ohne diesen Lebensweg wäre ich nicht hier.
        Heute gehe ich aus Beziehungen aller Art weg,wenn sie mir nicht gut tunen.Und suche mir was neues .
        Das Leben ist einfach wenn man sich seiner bewusst und sich selbstliebt.
        Natürlich gibts auch Niederlagen das,gehört schließlich dazu.
        Ich freue mich auf deine Beiträge in naher Zukunft zu lesen.Heute werde ich dein Buch anfangen.
        Alles Liebe für dich

        • Melanie

          Lieber Renée!
          Herzlichen Dank für deine Zeilen. Es ist großartig, dass du es geschafft hast deinen Weg der Liebe mit viel mehr Leichtigkeit zu gehen. Da kannst du auch wirklich stolz sein.
          Es freut mich sehr, dass du auch zu meine Buch gegriffen hast.
          von Herzen, Melanie

  3. Angelika Schönle

    Danke für Deine lieben Worte. Für mich stimmt jeder Satz. Jetzt müsste ich nur endlich mal ins Handeln kommen…. Das ist so schwer….

  4. Michael

    Nun, ich verstehe es, bin genauso zerrissen. Ich pflege auch meine Frau und sehe die Liebe, die Gemeinsamkeit und die Achtung schwinden.

    Am liebsten würde ich gehen, weil sie sich verändert, ihre Krankheit sie und mich verändert.

    Dieser Zustand zerreist mich seit Jahren…

    • Melanie

      Lieber Michael!
      Das tut mir sehr leid zu lesen. Vielleicht würde dir eine externe Unterstützung gut tun. Eventuell ein Therapeut. Für mich war das in schweren Zeiten eine sehr gute Erleichterung.
      Herzlichst, Melanie

    • Frank

      Lieber Michael,

      Ich verstehe deine Situation. Du fühlst dich verantwortlich und hättest ein Schlechtes Gewissen, wenn du gehen würdest, aber bei aller Liebe, KEIN Mensch ist es Wert, dass man sich Seelisch kaputt macht, was auch sehr lange Spuren hinterlässt und das Leben dabei nicht mehr spürt. Du musst da raus. Es gibt bestimmt noch andere die sich liebevoll darum kümmern können. Hab den Mut und kein Schlechtes gewissen!
      Dafür ist dein Leben nicht gemacht Michael, dass du leidest.

      Ich wünsche dir viel Kraft und das du die Richtige Entscheidung triffst.

      LG Frank

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