Glaubenssätze: Finde heraus, welche dir wirklich schaden

Glaubenssätze: Feinde oder Freunde?

Jeder, der ein bewusstes Leben führt und sich mit seiner persönlichen Entwicklung auseinandersetzt, weiß, dass negative Glaubenssätze eine große Last darstellen. Es handelt sich dabei um Überzeugungen, die uns in der Vergangenheit aufgelegt wurden. Diese sind derart stark, dass sie unser Leben ungünstig beeinflussen können. Beispielsätze:

  • Eine junge Frau beschäftigt sich mir ihren GlaubenssätzenIch bin nicht gut genug.
  • Das Leben ist ein Kampf.
  • Ich bin nicht attraktiv oder schlank genug.
  • Geld verdienen, ist schwer.
  • Ich muss perfekt sein.
  • Ich bin nicht liebenswert.

Das ist nur ein Teil der Latte an negativen Sätzen, die uns das Leben vermiesen können. Wie man diese und weitere Glaubenssätze Schritt für Schritt los wird, habe ich bereits in einem anderen Beitrag erläutert. Glaubensmuster durchbrechen!

Heute geht es um mehr als um den Versuch diese Überzeugungen zu eliminieren. Zum einen möchte ich aufzeigen, warum nicht jeder Glaubenssatz schlecht ist und zum anderen will ich dich dabei unterstützen, herauszufinden, welcher deine eingeprägten Sätze am stärksten ist. Dann nämlich weißt du, worauf du dich wirklich konzentrieren musst, um endlich Schluss mit wiederkehrenden Problemen und belastenden Situationen zu machen.

Glaubenssätze sind nicht immer Feinde

Leider interpretieren wir das Thema mit den Glaubenssätzen oft miss. Ich beispielsweise habe meine Überzeugungen, die lauten – „werde immer besser“ – „streng dich an“ oder „beeile dich,“ – in den letzten Jahren oft verflucht. Denn sie trieben mich dazu an, immer wieder zuviel von meiner Energie zu investieren. Das wiederum hat mein Körper oftmals nicht verkraftet. (Meine Geschichte)

Obwohl diese Glaubenssätze bei mir zwar teilweise zu stark ausgeprägt sind, sprich in meinen Leben zu oft das Kommando übernehmen, sind sie nicht zwingend schlecht. Sie haben mich auch angetrieben. Ohne diese Sätze hätte ich nicht innerhalb von drei Jahren 5 Mio. Blogabrufe erreicht oder zwei Bücher bei namhaften Verlagen herausgebracht. DAS NEUE BUCH

Glaubenssätze können auch Helfer sein

Kurzum: Bis zu einem gewissen Grad benötigen wir derartige Glaubenssätze sogar, um im Leben voran zu kommen und unser Glück zu entdecken. Wieso? So manch ein Glaubenssatz wirkt wie ein Antreiber für unser Leben. Zum Beispiel: Wenn jemand von Natur aus eine gemächliche Person ist, dann schadet ihm der Glaubenssatz: „Streng dich an“ oder „Beeile dich“ vermutlich wenig. Im Gegenteil, es stellt sich dadurch eine gute Mischung zwischen seiner natürlichen Gelassenheit und den Zeiten, in denen ihn seine Glaubenssätze antreiben, ein. Viele Menschen eignen sich daher bewusst Ansporn-Glaubenssätze an. Andere wiederum greifen aufgrund zu starker Antreiber-Glaubenssätze zu Erlaubersätzen. Zum Beispiel:

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Eine Frau ist glücklich durch Ansporn GlaubenssätzeLarissa wurde immer von der Überzeugung – sei perfekt – dominiert. Daher sagt sie sich folgenden Satz immer wieder vor: „Wenn es nicht perfekt ist, geht die Welt auch nicht unter.“ Anders Daniel: Er übernahm das Muster seines Vaters. Sein Leitsatz war: sei stark! Sein halbes Leben gestand er es sich nicht zu, schwach zu sein. Er wählte als Gegenpol den Satz: „Auch Schwäche kann attraktiv sein.“

Unterscheide, welche Glaubenssätze dich unterstützen und welche dich schwächen

Um dich dabei zu unterstützen, herauszufinden, welche Überzeugungen gut und welche nachteilig für dich sind, habe ich dir einen Test mitgebracht, der die häufigsten Ansporn- und Erlaubersätze integriert. Bewerte die unten angeführten Sätze, je nachdem wie stark du an diese glaubst. 0=trifft gar nicht auf mich zu | 11=trifft absolut zu.

  • Sei perfekt!
  • Streng dich mehr an!
  • Ich muss gar nichts!
  • Sei immer lieb!
  • Ist doch egal!
  • Beeile dich!
  • Sei genügsam!
  • Das steht mir zu!
  • Sei stark!

Überblick über deine Glaubenssätze

Es werden Glaubenssätze niedergeschriebenAlle Sätze, die du mit einem Wert von 0-6 eingestuft hast, kannst du, wenn sie dich bisher nicht sonderlich belastet haben, außer Acht lassen. Alle Bewertungen, die darüber liegen, sind ein Anhaltspunkt dafür, dass diese Überzeugungen dein Leben und den Fluss deiner Freude und Weiterentwicklung behindern.

Glaubenssätze Ausprägung: Was kannst du tun?

Für Glaubenssätze mit starker Ausprägung (alle Bewertungen ab 7) gilt es einen Gegenpol zu finden. Sprich einen Erlauber- oder aber einen Anspornsatz. Hast du den Satz „ich muss immer lieb sein,“ beispielsweise mit 10 bewertet, so empfiehlt es sich einen Erlaubersatz zu kreieren. Zum Beispiel: Ich darf sein, wie ich bin und werde geliebt.

Hast du wiederum den Satz „ich muss gar nichts,“ mit einer Zahl über 7 bewertet, so empfiehlt sich ein Anspornsatz, beispielsweise die Affirmation: Ich darf motiviert/begeistert/erfolgreich sein. Oder: Ich motiviere mich selbst und verfolge mein Ziel mit Disziplin.

Sobald du zu deinen stark ausgeprägten Glaubenssätzen Gegenpole und eine passende Affirmationen gefunden hast, kannst du diese in deinen Alltag integrieren. Am besten sagst du sie dir abends vor dem Einschlafen oder Morgens gleich nach dem Aufstehen laut oder im Gedanke vor. Zu diesen Zeiten ist unser Unterbewusstsein am aufnahmefähigsten. Aber auch direkt in Situationen, in denen du bemerkst, dass dich dein Glaubenssatz dominiert, kann deine Gegenpol-Affirmation dabei helfen, wieder einen Ausgleich zu schaffen. (Inspiration für Affirmationen)

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Ich wünsche dir viel Freude, Erfolg sowie liebevolle Geduld beim Ausprobieren der Methode. Deine Melanie

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2 Kommentare

  1. Liebe Melanie, ich verfolge deine Blogs schon sehr lange. Sie haben mir immer wieder sehr geholfen. Herzlichen Dank dafür. Ich bewundere dich sehr für deine Stärke und deine Liebe. Leider habe ich noch keines deiner Bücher gelesen. Vielleicht wird es noch. Liebe Grüße ❣️ Monika

    • Liebe Monika!
      Vielen herzlichen Dank für dein Feedback. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn du noch zu einem meiner Bücher greifst 🙂
      Deine Melanie

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