5 Comments

  1. CuriousOne75

    Toller Beitrag Melanie,
    >> Am Ende war ich ausgebrannt, unglücklich und erfolglos.

    An diesem Punkt war ich auch schon, Jahrtausenwende bis 2016… eine lange tiefe Spirale in die Depression welche dann letzenendes in einer Psychose und einem 5 Wöchigen Klinkaufenthalt geendet hat.

    Ich kämpfe mich seit 2 Jahren aus diesem Loch zurück.
    Das entrümpeln hat wärend der Psychose bei mir stattgefunden, ich habe mit all den Dingen aus der Vergangenheit abgeschlossen und sie mental beerdigt. Ich hab mit allem Frieden gemacht, und seitdem dreht sich die Spirale langsam aber stetig in die andere Richtung. Es wird jeden Tag besser.

    Man muss halt begreifen, das man es nicht allen Recht machen kann auf diesem Planeten…und das man selber auch wichtig ist in dieser Welt, und das bedeutet das man sich auch mal um sich selber kümmern muss…. ruhig mal Egoistische Ziele verfolgen, sich um sein eigenes Mentales Wohlbefinden kümmern etc.

    Was im Familiären Zusammenleben extrem hilft ist eine Altruistische Herangehensweise. Wenn alle mit anpacken ist die Arbeit schnell erledigt. Wenn man sieht das etwas getan werden muss, und man es einfach tut dann haben am Ende alle unterm Strich weniger Arbeit. Es müssen aber alle mitziehen.

    Digitaler Detox ist auch wirklich… sich mal von der virtuellen Welt (die sich gefühlt immer schneller dreht) lösen und Dinge in der richtigen Welt unternehmen.

  2. Walter Gschwendtner

    Hallo Melanie,
    Du sprichst mir aus dem Herzen! ich bin 57 Jahre alt und ich denke die letzten 30 Jahre meines waren davon geprägt, erfolglos und ausgebrannt zu sein. Ich hab mich immer zurückgenommen war stets für andere da.Bin auf jede Party gegangen, selbst wenn es mir nach einem heftigen Arbeitstag schwer fiel.
    Doch jede älter ich jetzt werde merke ich-ich brauch das alles nicht mehr!Die Jahre die ich noch vor mir habe sind schon weniger als die, die schon hinter mir liegen.
    Deshalb habe ich radikal mein Leben ausgemistet um mehr Platz für mein ICH zu haben.
    ich habe nun ein paar Freunde weniger(vielleicht waren es nie wirklich welche)unternehme mehr mit meiner Frau.(und es sieht so aus als würde ich mich nach 26 Jahren noch einmal in sie verlieben. Ich mache öfter Dinge die MIR Spaß machen.Habe begonnen zu schreiben, ich lese wieder mehr und ich habe den Eindruck dadurch innerlich friedlicher zu sein.Ich schlafe auch wieder besser. Ich bin dadurch auch dankbar und zufriedener geworden mit dem was ich habe.Und sollte ich jetzt noch 20, 30 oder mehr zufriedene und Jahre in Dankbarkeit erleben dürfen war es das allemal wert.
    ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.

    • Melanie

      Lieber Walter!
      Ich danke dir sehr, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst und wünsche dir ebenso alles LIEBE für die Zukunft.
      deine Melanie

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