12 Comments

  1. Iris

    Meine Liebe,
    Vielen Dank für deine Worte:-)
    Ich liege seit ein paar Tagen mit Grippe im Bett und hatte viel Zeit Innenschau zu betreiben. Seit gestern weiß ich, warum ich solche Angst habe verlassen zu werden. Meine geliebte Oma ist, obwohl sie schwer krank war, für mich mehr als plötzlich gestorben als ich 8 war. Ich durfte mich nicht verabschieden, wie das halt früher so war. Jetzt erschien mir die Kleine im Bad meiner Oma völlig verzweifelt auf dem Boden sitzend und herzzerreißend weinend mit einem ihrer Kopftücher in der Hand. Sie saß da quasi seit 40 Jahren. Jetzt ist sie bei mir:-)
    Das ist wunderbar. Meine Gefühlswelt hat dich ganz deutlich gebessert seitdem. Ich bin sehr, sehr dankbar.
    Lg. Iris
    P.S.: hast Du evtl eine schöne Herzöffnungsmeditation?

    • Melanie

      Liebe Iris!
      Herzlichen Dank, dass du deine Erfahrung mit uns teilst.
      Ich selbst habe ebenso gute Erfolge damit – mein inneres Kind zu besuchen und mit meinem heutig starken Erwachsenenselbst in die Arme zu nehmen. Eine konkrete Herzöffnungsmediation habe ich nicht. Allerdings befinden sich am Blog zwei Artikeln zum Thema inneres Kind, die hilfreich sein könnten.
      lieben Gruß

  2. Doris Sperlich

    Mir geht es nicht darum irgend was los zu werden: Ich umarme meine Angst. Ich bin da, ich verstehe. Ich schaue hin. An diesen Methoden übe ich mich.

    Ich verstehe dich, Angst. Du bist nicht ohne Grund gekommen. Dafür nehme ich mir Zeit. Da gehe ich ganz in mich hinein. Die Zeit braucht man, die Zeit nehme ich mir.

    • Melanie

      Liebe Doris!
      Das ist ein sehr bereicherndes Kommentar. Ja vor der Angst weglaufen oder sie zu bekämpfen bringt wenig. Das „Loswerden“ in der Headline wurde erst durchs Hinsehen, Erkennen, Annehmen und Verstehen möglich.
      Danke für deine hilfreichen Impluse, lg Melanie

  3. Susanne

    Hallo Melanie!

    Ich denke, Verlustängste werden durch wirklich mangelndes Vertrauen in der Kindheit geschürt. Überhaupt obliegt, meiner Erfahrung nach, die Angst dem sehr stark vernachlässigtem Selbstvertrauen – durch welche Erlebnisse und Erfahrungen sie auch immer ausgelöst wurden. Auch denke ich, dass hier mehrere aufeinander folgende Traumen passiert sein müssen.
    Das Gefühl, dieses gesunde Urvertrauen zu erlangen ist zum großen Teil ausschlaggebend, um im Ewachsenensein geerdet zu sein und ein gesundes Angstgefühl leben zu können.

    „Das innere Kind“ war und ist für mich noch immer eine sehr wertvolle, wirksame Therapie.

    Es ist für mich immer wieder sehr inspirierend deine Blogs zu lesen. Danke!!!

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Melanie

      Liebe Susanne!
      Ganz lieben dank für dein hilfreiches und inspirierendes Kommentar. Es ist immer wieder schön deine bereichernden Perspektiven zu erfahren. Alles Liebe und bis bald
      deine Melanie

  4. Susanne Predota

    Hallo, ich bin Susanne, ich habe große Verlustängste. Ich verstehe nicht ganz die Selbstliebe. Wenn man z.b.von einen Freund zurückgewiesen wird,dann ist es kein Drama,weil man sich selbst liebt,dadurch das man sagt ich bin wertvoll weil..,mich schätzen viele aus dem und dem Grund…,das ist mir bewusst, und trotzdem liege ich Viel im Bett,weil ich nicht weiß was ich tun soll,ich igle mich ein,erst wenn mein Mann ein paar Tage zu Hause ist und er mit mir was macht.Ich War es gewohnt immer zu zweit etwas zu machen,alleine kann ich es nicht.

    • Melanie

      Liebe Susanne!
      Vorerst vielen Dank für deine Offenheit. Den Wunsch der Zweisamkeit, den haben wir wohl alle – und das ist völlig normal. Aber bestimmt hast du auch schon öfter davon gelesen, wie wichtig es ist auch mit sich alleine glücklich zu sein. Ich konnte genau das sehr lange nicht. Diverse Bücher, sowie Selbstreflektion haben dazu geführt, dass ich lernte aus der Zeit mit mir alleine zu schöpfen. Mittlerweile liebe ich es Stunden oder sogar Tage alleine zu verbringe. Ich bin davon überzeugt, dass jeder das Glück im Alleinsein finden kann. Hierzu kann ich dir vorerst meinen Artikel: Alleinsein – die Glücksquelle – empfehlen.
      Alles Liebe auf deinem Weg. Möge das Gefühl der Einsamkeit sich schon bald in erfülltes Alleinsein wandeln.

  5. Liebe Melanie,

    ich drück dich! Einen ganz wunderbaren Beitrag hast du geschrieben – und bei dem Satz, in welchem du deine alten Gedankenmuster umleitest zur Selbstliebe, habe ich Gänsehaut bekommen 🙂
    Du zeigst anderen auf, dass es einen Weg gibt – und zwar den zu sich selbst. Ich finde das sehr mutig und auch bestärkend.

    Danke für deine herzensweisenden Worte und alles Liebe,
    Julia

    • Melanie

      Liebe Julia!
      Ich dank DIR – für dein wunderschönes Feedback, das mich wiederum sehr rührt. Das schönste Kompliment, dass man mir machen kann ist, dass ich andere Menschen mit meinen Texten erreiche.
      Herzliche Gruß Melanie

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