7 Comments

  1. Meine phsychologin hat mir letztes Mal eine CD zum anhören gegeben wo es um eben solche Dinge wie Atem etc geht.ich Verstand den Sinn und Inhalt der Entspannung(Meditation) nicht und wollte sie morgen fragen was das bringen sollte.jetzt hast du heute alle meine Fragen beantwortet. voller Zufall.es geht ums nichts Denken.cool.danke.bussi.

    • Melanie

      Ist ja klasse 🙂 Ja das Nichts-denken ist eine wahre Kunst. Und den Nutzen darin zu erkennen ebenso.
      Ich wünsche dir viel Geduld dabei. Wenn du es erstmals ein wenig beherrscht, fühlt es sich an wie Seelenwellness!

    • Ich kann die anfänglichen Zweifel so gut nachvollziehen! Was mir geholfen hat, war nicht dieses an Nichts denken (konnte mir das nie vorstellen), sondern das bewusste Einnehmen einer Beobachterposition. Ich beobachte meine Gedanken, ich nehme meinen Atem und meinen Körper wahr, ich widme mich meinen Gefühlen. Und dank dieser Beobachterposition gebe ich all den Dingen, die keine Chance haben sich im Alltag zu zeigen, den notwendigen Raum. Dadurch komme ich zur Ruhe, erfahre mehr über mich, meine Gedanken und Gefühle und trainiere meinen Geist, sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. Ich kann mir mein Leben ohne Meditation überhaupt nicht mehr vorstellen, deshalb bin ich auch Meditationslehrerin geworden. Ich weiß auch, dass mich das Meditieren zu einem besseren Menschen gemacht hat und ich mehr ich bin als ich es jemals war. Und das wahrhaft das größte Geschenk, das man sich selbst machen kann.
      Vielen Dank, liebe Melanie, für diesen tollen Artikel und was für eine berührende Geschichte!

  2. Danke für diesen schönen Artikel. Deine Segelbootmediation finde ich wunderschön.

    Ich war lange eine on-off Meditiererin. Habe vieles ausprobiert und wieder gelassen. Und dann hat mir eine wunderbare spirituelle Lehrerin die Augen geöffnet: Meditation kann alles sein, das dir hilft, deine Gedanken zu fokussieren. Einfach ganz bewusst Tomaten schneiden, z. B. Oder bewusst beim Spazieren gehen einen Fuss vor den anderen zu setzen.

    Im letzten Jahr habe ich Hearfulness Meditation entdeckt. Dabei konzentriert man sich auf das Licht in seinem Herzen und nimmt einfach wahr, was ist. Wenn Gedanken kommen, dann kommen sie, einfach wahrnehmen.

    Meditation hat mich gelassener gemacht. Wenn ich etwas entscheiden muss, dann meditiere ich erstmal darüber. Mein Umfeld nimmt meine positive Veränderung wahr, ich auch.

    Die meisten meiner Coachees fangen nach einer Weile an, täglich zu meditieren. In meinem Newsletter stelle ich regelmäßig eine Möglichkeit zur Meditation vor. Wie du so richtig schreibst: jede muss für sich die Meditation finden, mit der sie sich wohlfühl, die zu ihr passt. Dann wird sie schnell zu einer lieben guten Gewohnheit.

    Übrigens macht Meditation auch schlank. Als ich noch in Shanghai lebte, hat ein Toastmasters Freund eines Tages eine Rede gehalten, in der er seinen enormen Gewichtsverlust erklärt hat. Er hatte eine sehr stressige Führungsposition und musste dringend was gegen den Stress tun. Mit einer einfachen Atemmeditation hat er in 3 Monaten 10 kg abgenommen. 2 Mal täglich 20 Minuten. Und er sagte, die Zeit hätte dadurch wieder eingespart, dass er weniger Schlaf brauchte. Am nächsten Tag find ich wieder mit dem Meditieren an.

    • Melanie

      Danke liebe Beate!
      Ja du hast ja einiges an Spannenden Dinge zu erzählen. Mediation macht schlank! Ich kann mir vorstellen, dass das einige Frauen interessiert 🙂 herzlichen Gruß Melanie

  3. mad

    So, auch hierzu mein Senf, ich kann es nicht lassen, weil mir die Grundlegende Haltung nicht gefällt.
    Bei der Meditation stimme ich dir uneingeschränkt zu, wobei ich bei der Sache mit dem Segelboot schon wieder zur Vorsicht rate, denn Bilder sind schon wieder Gedanken!

    Es gibt aber einen anderen wichtigen Punkt an dieser Geschichte: Wer nicht an einer Beziehung arbeiten will, ist nicht bereit selbst zu wachsen. Egal, in welchem Frust ich in einer Beziehung bin, es hat immer etwas mit mir selbst zu tun. Sich aus solch einem Grund zu trennen bedeutet aufgeben und davonlaufen. Dass eben das nichts ändert, zeigt deine Geschichte sehr schön. Marina rennt nämlich genauso in ihren Frust, nur eben auf eine andere Art und Weise.

    Aus meiner Sicht ist es so, dass, je länger eine Beziehung dauert, die Prüfungen immer „härter“ werden, zumal das Angebot da draußen so verlockend ist. Aber mal ehrlich, was ist an diesem Angebot so anders, als das, was ich schon habe (ok, das soll jetzt nicht als besitzergreifend verstanden werden)? Der Reiz des Neuen? Ändert sich dann irgend etwas? Und wenn ja für wie lange? Ich sehe heute bei vielen Menschen ein absolut falsches Verständnis in Bezug auf eine Partnerschaft, das sicherlich auch durch die Medien geprägt ist, die uns zu einer Leistungs-/Event-/Abenteuer-/und was sonst noch alles -Partnerschaft animieren wollen. Will das eigentlich überhaupt jemand, wenn er mal tief in sich rein hört, oder geht es da nur um die Erfüllung der Vorstellung anderer und der Präsentation gegenüber Freund/inn/en/. Ich sehe ein/e/n Partner/in eher als Menschen, der/die mir meine persönlichen Schwachstellen und wunden Punkte ganz genau aufzeigt. Ich habe zwei Möglichkeiten: meinem Miteinander (Gegenüber gefällt mir nicht so) die Schuld dafür zu geben und den Rücken zuzukehren oder ich nehme es dankbar als Hinweis für einen Lernauftrag an, auch wenn es mich vielleicht gerade sehr verletzt.

    Von dieser Stellungnahme nehme ich Gewalt und Drogenkonsum jeglicher Art ausdrücklich aus – obwohl es sicher auch wieder mit mir persönlich zu tun hätte.

    Kann man/frau ja mal drüber nachdenken, obe er/sie sein/ihr eigens Leben lebt, oder das imaginäre Leben von jemand anders.

    • Melanie

      Danke für deine Offenheit und deine Meinung zu diesem Beitrag. Ich finde, dass Marina durch das Outen ihrer Geschichte sehr viel Mut bewiesen hat. Und ich denke auch, dass Meditation für viele Meschen ein wunderbarer Weg ist um zu sich selbst oder zu Antworten zu finden.
      Gleichzeitig lese ich aus deinen Zeilen heraus, dass es dir um das Thema Partnerschaft, um Treue, um Durchhalten auch wenn es nicht immer angenehm, ja vielleicht sogar um die Prinzipien der wahren Liebe geht. Ich kann vieles davon wahnsinnig gut nachvollziehen. Es gibt immer eine Möglichkeit der harten Arbeit zu entkommen, aber viel zu oft ist eben nicht der richtige Weg. Dennoch glaube ich, dass es niemanden obliegt darüber zu urteilen. Wir sehen ja immer nur einen Bruchteil der Welt des anderen. Welche vielen Beweggründe hinter einer solchen Entscheidung stehen, weiß nur der Betroffene selbst.
      Im Bezug auf die Entdeckung der Namensgleichheit bin ich ganz positiv überrascht und möchte mich bedanken dafür, dass du dich meinen Texten widmest. Also mal raus mit der Wahrheit. Keine der beiden Frauen heißt Marina und es handelt sich auch um unterschiedliche Frauen. Anscheinend hab ich ein Fabel für den Namen. Die Geschichten durfte ich zwar im Einvernehmen mit den beiden Frauen verwenden, jedoch nahmen sie auch gerne mein Angebot an ihren Namen zu verändern.
      Lieben Gruß Melanie

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